Wohn-Riestern – sinnvoll oder nicht?

Erstellt am 30. August 2011

Eine eigene Immobilie zu besitzen ist gerade für Verbraucher in Deutschland oftmals ein unerfüllter Traum. Hohen Immobilienpreisen stehen zu geringe Sicherheiten gegenüber und infolgedessen sind Banken vielfach nicht bereit, Kredite in entsprechender Höhe zu gewähren. Dass eine eigene Immobilie allerdings auch eine ideale private Altersvorsorge bzw.
Alternative für eine private Rentenversicherung ist, rückt dabei nicht selten in den Hintergrund, wobei mit Einführung des so genannten Wohn-Riesters und den aus der Riester-Rente bekannten staatlichen Zulagen der Gesetzgeber gerade Verbrauchern mit einem geringen Einkommen den Weg zu einer eigenen Immobilie erleichtern will.

Auch wenn die Möglichkeiten, in den Genuss der Zulagen zu gelangen, begrenzt sind, so ist der Wohn-Riester nach einem eher etwas holperigen Start durchaus eine sinnvolle Angelegenheit. Zumal sich die Verträge mit anderen für die Riester-Rente zertifizierten Altersvorsorgeverträgen wie der DWS RiesterRente Premium oder der DWS TopRente kombinieren lassen. Aber dazu später.

Denn Verbraucher müssen, um in den Genuss der Zulagen für den Wohn-Riester zu kommen, einen extra für dieses Anlageprodukt zertifizierten Vertrag abschließen. In der Regel geschieht das durch Abschluss eines Bausparvertrages oder wie es beispielsweise die Banken und Sparkassen anbieten, durch Abschluss eines entsprechenden Hypothekendarlehens. Anstelle der Tilgungsleistungen bzw. der Sparzahlungen werden dann die Zulagen aus der Riester-Förderung in den Vertrag eingezahlt. Portale wie Wohn-Riester.net unterstützen den Verbraucher dabei mit einer Vielzahl an Tipps und Ratgebern.

Dass diese Zulagen allerdings keine vollständige Tilgung gewährleisten, steht außer Frage. Insofern müssen gerade bei den Hypothekendarlehen weitere Tilgungszahlungen geleistet werden bzw. parallel dazu Verträge abgeschlossen werden, die nach Ablauf die vollständige Tilgung des Hypothekendarlehens bzw. des Bauspardarlehens übernehmen.

Dazu eignen sich die bereits benannten Riester-Verträge des DWS, die RiesterRente Premium und die TopRente. Anstelle der monatlichen Rente können die Auszahlungsbeträge dann zur Tilgung des Darlehens genutzt und so zu der nachgelagerten Besteuerung genutzt werden. Immerhin erlässt das Finanzamt derzeit den Rentenempfängern 30 % ihrer Steuerschuld.

Durch diese gut durchdachte Anlagestrategie können Immobilienkäufer und Bauherren ihr Anlagekapital zu 100 % förderunschädlich als Eigenkapital verwenden. Insofern ist der Wohn-Riester unter diesen Gesichtspunkten ganz sicher ein sinnvoller und lohnender Finanzierungsbaustein, um durch den Erwerb von Wohneigentum eine sichere, solide und wertbeständige private Altersvorsorge aufzubauen, die auch den nachfolgenden Generationen noch etwas bringt. Ein Wohn-Riester Rechner hilft dabei, den genauen Umfang der Steuervorteile und Förderungen zu ermitteln.

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